75. Musikfest ION Nürnberg – 19. Juni bis 5. Juli 2026

© Felix Broede

Photo: Marco Borggreve


© Katharina Gebauer

© Simon Pauly

Sim Canetty Clark

Mitsingkonzert

© Dovile Sermokas

Das Musikfest ION feiert 2026 sein 75-jähriges Jubiläum und präsentiert sich so vielfältig, offen und international wie nie zuvor. Vom 19. Juni bis 5. Juli verwandelt sich Nürnberg in einen zentralen Treffpunkt für Chor-, Orgel- und Vokalmusik, für große geistliche Werke ebenso wie für genreübergreifende Projekte aus Jazz, Pop und zeitgenössischer Musik. Rund 30 Konzerte, zahlreiche Eigenproduktionen, innovative Formate und eine deutlich erhöhte Platzkapazität prägen diese besondere Saison. Der Ticketverkauf hat bereits begonnen.
Im Mittelpunkt steht die kreative Neubewertung der Musica Sacra: Kirchen werden als offene Räume für Dialog, Vielfalt und neue Hörerlebnisse verstanden. Das Programm reicht von den großen Gipfelwerken der Chorliteratur über hochkarätige Orgelabende, A-cappella-Konzerte und Liederabende bis hin zu Projekten mit ikonischer Popmusik, Jazz und breiter Publikumsbeteiligung.
Eröffnet wird das Festival am 19. Juni mit der Großen Nürnberger Musiknacht von BR-KLASSIK und dem Musikfest ION: In St. Sebald, St. Egidien und im Historischen Rathaussaal erklingen neun Konzerte mit internationalen Spitzenensembles, darunter der israelische Sopran Maayan Licht, Solomon’s Knot und Chanticleer. BR-KLASSIK überträgt den Abend live, begleitet von einer Festivallounge im Rathaus.
Das Abschlusswochenende gehört drei monumentalen Chorwerken: Dvořáks „Stabat Mater“, Mendelssohns „Paulus“ und Bachs „h-Moll-Messe“ mit renommierten Chören, Orchestern und Dirigenten wie Roland Böer, Frieder Bernius und Justin Doyle.
Zwischen diesen Polen spannt sich ein weiter stilistischer Bogen: Die „Night for George Harrison“ widmet sich dem ehemaligen Beatle mit Rock-, Soul- und Singer-Songwriter-Größen. Rebekka Bakken gibt ihr Festivaldebüt mit intimen Jazz- und Songprogrammen. Orgelstars wie Cameron Carpenter und Olivier Latry prägen eine besonders umfangreiche Orgelsparte. The King’s Singers, der Tenebrae Choir, der Windsbacher Knabenchor, Anna Prohaska, das Stegreif Orchestra und viele weitere internationale Spitzenensembles stehen für höchste künstlerische Qualität.
Ein Markenzeichen des Musikfests ION bleibt die Teilhabe: Hunderte Nürnberger Kinder wirken im Projekt „SingBach“ mit, und große Mitsingkonzerte laden Chorfans aus ganz Deutschland ein, selbst Teil des Festivals zu werden.
Mit mehr als 17.500 verfügbaren Plätzen, wachsendem Publikum und einer klaren künstlerischen Vision versteht sich das Musikfest ION 2026 als Festival der Offenheit, der Neugier und der Erneuerung – tief verwurzelt in der Tradition und zugleich mutig in die Zukunft gerichtet.
Ticketverkauf unter ion.reservix.de, telefonisch
unter 0761 888 499 99 und an zahlreichen Vorverkaufsstellen.
ALELA DIANE LIVE IN NÜRNBERG

Alela Diane zählt seit über zwei Jahrzehnten zu den markantesten Stimmen des amerikanischen Indie-Folk. Sie wuchs in einem musikalisch geprägten Umfeld auf und fand früh zur Gitarre und zum Songwriting. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie Mitte der 2000er-Jahre mit dem Album The Pirate’s Gospel, dessen reduzierte Arrangements und eindringliche Bildsprache sie rasch zur festen Größe einer neuen Folk-Generation machten. Dianes Musik lebt von Zurückhaltung und Präzision: eine klare, unverstellte Stimme, akustische Instrumentierung und Texte, die persönliche Erfahrungen mit universellen Motiven verbinden. Natur, Vergänglichkeit, Beziehungen und innere Wandlungsprozesse ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Werk. Kritiker beschrieben ihre Songs als „leise, aber von nachhaltiger Wirkung”, das Paste Magazine beschreibt ihre Lieder als “makellos schöne Indie-Folk-Songs”.
Heute lebt Alela Diane in Portland, Oregon. Ihre Songs bewegen sich weiterhin jenseits modischer Strömungen – introspektiv und getragen von poetischer Klarheit und einer leisen Entschiedenheit. Ihr neues, sechstes Studioalbum „Looking Glass“ wurde von Tucker Martine (Neko Case, My Morning Jacket, The Decemberists) produziert und entstand unter der Mithilfe von u.a. Carl Broemel (My Morning Jacket), Scott Avett (The Avett Brothers) und Ryan Francesconi (Joanna Newsom). Nicht umsonst bezeichnet der Rolling Stone es als „empfindungsreiches Meisterwerk“. „Momente aus ihrem Leben“ hat Bedroomdisco erkannt, „verwandelt sie in Songs, mit denen wir alle uns identifizieren können“.
Alela Diane steht für einen Folk, der nicht nostalgisch rückwärtsgewandt ist, sondern aus der Gegenwart heraus spricht – eine zeitlose, grandiose Musik, die sich nicht aufdrängt, sondern Raum schafft. Sie hat diese unheimliche Fähigkeit, sich selbst und ihre Musik vollständig aus jedem musikalischen und historischen Kontext zu lösen.
„Alela Dianes unheimliche Fähigkeit, sich selbst und ihre Musik völlig aus dem musikalischen und historischen Kontext zu lösen, hat ihr eine beträchtliche Fangemeinde in der New Weird America Folk-Bewegung eingebracht… Ihr Sound ist zeitlos, der einer wandernden Troubadourin, wie er nur wenige Male pro Generation vorkommt.”
„wahnsinnig schön, mit der Stärke und Zartheit von Spinnenseide“ (UNCUT)
Als einiges Deutschlandkonzert im Sommer bestätigt!
Ticktes sind HIER erhältlich
