Theater Dortmund zeigt REBECCA von Kunze und Levay

Eine junge, unerfahrene Frau trifft den britischen Aristokraten Maxim de Winter, den Mann ihrer Träume. Zwischen ihnen entfl ammt eine leidenschaftliche Liebe und bald scheint das Leben der Protagonistin einem wahren Traum zu gleichen. Maxim heiratet sie und holt sie auf sein Landgut Manderley. Doch hinter der eleganten, zunächst märchenhaft erscheinenden Fassade lauert ein düsterer Schatten aus der Vergangenheit – in Gestalt von Maxims verstorbener Frau Rebecca. Und Mrs. Danvers – Rebeccas einstige, ihr noch immer treu ergebene Haushälterin – trägt ihr Übriges dazu bei, um der neuen Mrs. de Winter das Leben in Manderley schwer zu machen …
Das 2006 entstandene Musical Rebecca, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Daphne du Maurier, stellt die vierte Zusammenarbeit des erfolgreichen Duos Sylvester Levay und Michael Kunze dar. In diesem fesselnden Thriller verschmelzen eine bewegende Romanze, packende Krimihandlung und die glamouröse Welt der britischen Aristokratie in besonderer Weise miteinander. Seit seiner Wiener Uraufführung hat der unwiderstehliche Charme von Rebecca bereits das Publikum rund um den Globus – von Österreich bis Japan – in den Bann gezogen. Nun kommt das Hit-Musical in einer mitreißenden Neuinszenierung von Gil Mehmert ins Dortmunder Opernhaus und ist damit erstmals auf der Bühne eines deutschen Stadttheaters zu erleben.
In den Hauptrollen sind Antonia Kalinowski, Mark Seibert, Bettina Mönch und David Jakobs zu sehen.
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Der Herzog & Ich – Das Theatermachermusical im Staatstheater Meiningen

Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr für Theaterherzog Georg II. ist diese besondere Musical-Auftragskomposition. „Der Herzog & Ich“ erzählt von großen Gefühlen, dem Mut zur Freiheit und der Suche nach Wahrheit und Schönheit auf der Bühne wie im Leben. Zwischen höfischem Glanz und künstlerischem Aufbruch entfaltet sich ein dramatisch-amüsantes Spiel aus Intrige, Leidenschaft, Sprachwitz und Poesie – getragen von einer mitreißenden Partitur und pointierten Dialogen.
Die romantische Komödie von Autor Titus Hoffmann und dem Emmy-prämierten Komponisten Christoph Zirngibl erzählt die außergewöhnliche Geschichte der gefeierten Schauspielerin Ellen Franz – später Helene, Freifrau von Heldburg – und ihrer leidenschaftlichen, skandalumwitterten Liebe zu Herzog Georg II. Im Zentrum steht aber nicht nur eine verbotene Liaison, sondern ein revolutionärer künstlerischer Aufbruch: Aus dieser Verbindung entsteht ein neues Verständnis von Bühne, Ensemblekunst und Regie, das bis heute das moderne Theater prägt.
Auch unabhängig vom historischen Anlass entfaltet dieses Musical durch seine spannungsreiche, berührende und überraschende Geschichte eine starke eigene Wirkung.
Premiere ist am 05.12.26 im Staatstheater Meiningen.
Regie, Choreografie: Cusch Jung
In den Hauptrollen sind Sophie Berner und Alexander Auler zu erleben.
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Halleluja! SISTER ACT – DAS HIMMLISCHE MUSICAL ist zurück!

Nach über 100.000 begeisterten Besucherinnen und Besuchern kehren die Nonnen im Frühjahr 2026 wieder nach Deutschland und Österreich zurück und präsentieren das mitreißende Show-Erlebnis nach dem gleichnamigen Kultfilm. Seit dem 09. April 2026 heißt es wieder: Glitzer, Gospel und Feel-Good-Entertainment voller Humor, Herz und himmlischer Hits.
SISTER ACT – DAS HIMMLISCHE MUSICAL ist ein göttliches Spektakel mit liebgewonnenen Charakteren und einem mitreißenden Soundtrack, das den Staub von de Gesangsbüchern fegt und garantiert jedes Publikum von den Sitzen reißt. Tickets für die Tournee 2026 in Deutschland und Österreich sind erhältlich.
TOURTERMINE 2026
09.04.-12.04.2026 DUISBURG, Theater am Marientor
14.04.-19.04.2026 KÖLN, Motorworld
23.04.-26.04.2026 LINZ, TipsArena
30.04.-03.05.2026 BREMEN, Metropol Theater
05.05.-09.05.2026 FRANKFURT, myticket Jahrhunderthalle
15.05.-17.05.2026 DRESDEN, Messe
20.05.-21.05.2026 WETZLAR, Buderus Arena
23.05.-25.05.2026 WIEN, Stadthalle F
29.05.-07.06.2026 LUDWIGSBURG, Forum am Schlosspark
11.06.-13.06.2026 NÜRNBERG, Meistersingerhalle
17.06.-27.06.2026 MÜNCHEN, Deutsches Theater
31.07.-06.09.2026 BERLIN, BlueMax Theater
Alle Infos und Tickets hier: https://showslot.com/sisteract/
QUEENS ON STAGE mit Willemijn Verkaik, Aisata Blackman & Marle Martens

Erstmals stehen drei der bekanntesten Killer Queens aus WE WILL ROCK YOU gemeinsam auf einer Bühne – begleitet von der fantastischen musicalpeople-Liveband. musicalpeople bringt mit „Queens on Stage“ dieses exklusive Konzert-Highlight am Montag, 8. Juni 2026, um 19 Uhr ins Stage Apollo Theater Stuttgart.
Drei herausragende Musicalstars, gefeiert als Killer Queens in WE WILL ROCK YOU, vereinen ihre Stimmen zu einem Abend voller musikalischer Vielfalt und mitreißender Bühnenenergie.
Allen voran: Willemijn Verkaik – für viele die Queen schlechthin.
Mit Engagements am Broadway und im Londoner West End zählt sie zu den international renommiertesten Musicaldarstellerinnen unserer Zeit. Mit über 2.000 Vorstellungen in drei Sprachen als Elphaba in Wicked schrieb sie Musicalgeschichte. Darüber hinaus ist ihre Stimme als Elsa in Disneys Die Eiskönigin international einem Millionenpublikum vertraut.
Aisata Blackman gehört zu den gefragtesten Leading Ladies im deutschsprachigen Musicalbereich und begeistert in Hauptrollen wie Tina – Das Tina Turner Musical, Bodyguard sowie aktuell als amtierende Killer Queen in WE WILL ROCK YOU.
Mit Marle Martens ergänzt eine international erfahrene Musicaldarstellerin dieses Line-up. Aktuell als Principal Cover Killer Queen in Stuttgart zu erleben, zählt sie zu den markanten Stimmen der Szene und wird in der Branche längst als aufstrebender Star gehandelt.
Drei Stimmen. Drei Persönlichkeiten. Drei musikalische Handschriften.
Freuen Sie sich auf große Hits aus weltbekannten Musicalproduktionen, überraschende Neuinterpretationen, einen besonderen Unplugged-Block und eindrucksvolle Solo-Performances – getragen von der Energie und musikalischen Qualität der fantastischen musicalpeople-Liveband.
„Queens on Stage“ ist ein mitreißendes Live-Erlebnis für Queen-Fans und Musical-Liebhaber gleichermaßen – mit außergewöhnlicher Besetzung und geballter Stimmgewalt.
Tickets sind HIER erhältlich
FREIHEITEN als künstlerisches Leitmotiv der Spielzeit 2026/2027 im Staatstheater Regensburg

Mit der Spielzeit 2026/2027 stellt das Staatstheater Regensburg seine Arbeit unter das Motto FREIHEITEN und begegnet diesem Thema mit künstlerischer Klarheit und bewusstem Risiko. In allen Sparten rücken Figuren, Klänge und Körper in den Mittelpunkt, die Grenzen sichtbar machen – persönliche, gesellschaftliche und historische – und diese zugleich hinterfragen und verschieben.
Die neue Spielzeit verspricht eine große stilistische Bandbreite und setzt zugleich klare programmatische Akzente. 24 Premieren, 8 Wiederaufnahmen sowie 30 Konzerte laden das Publikum dazu ein, bekannte Stoffe neu zu entdecken und aktuelle Perspektiven kennenzulernen.
Musiktheater: Zwischen Klassik, Moderne und Uraufführung
Das Musiktheater präsentiert eine Mischung aus großen Klassikern, selten gespielten Werken und zeitgenössischen Produktionen. Wiederaufnahmen erfolgreicher Inszenierungen wie Come From Away, Rigoletto von Giuseppe Verdi und Candide von Leonard Bernstein treffen auf neue Akzente im Spielplan.
Mit der Uraufführung der Familienoper Der geheime Garten von Jonathan Dove wird ein poetischer Klassiker für ein junges Publikum neu interpretiert.
Zu den weiteren Höhepunkten zählen das Musical Next to Normal, die fantastische Oper Les Contes d’Hoffmann von Jacques Offenbach sowie die deutsche Erstaufführung von Lempicka, einem Werk über die berühmte Künstlerin Tamara de Lempicka.
Zeitgenössische Klangwelten prägen zudem Produktionen wie Powder Her Face von Thomas Adès.
Schauspiel: Große Stoffe und neue Stimmen
Das Schauspiel setzt auf eine Verbindung aus Literaturadaptionen, Klassikern und zeitgenössischen Uraufführungen. Werke wie Die Ehe der Maria Braun nach einer Vorlage von Rainer Werner Fassbinder und Der geteilte Himmel nach Christa Wolf thematisieren gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Lebenswege.
Mit The Play That Goes Wrong von Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields steht zudem eine international erfolgreiche Komödie auf dem Programm, während Produktionen wie Foxfinder von Dawn King oder Ulrike Maria Stuart von Elfriede Jelinek gesellschaftliche Spannungsfelder ausloten.
Zu den markanten Klassikern der Spielzeit gehören Kleiner Mann – was nun? nach Hans Fallada sowie Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui von Bertolt Brecht.
Tanz: Körper als Ausdruck von Freiheit
Die Tanzsparte widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Individualität und Gemeinschaft. Mit Produktionen wie Romeo, Julia & von Dan Pelleg und Marko E. Weigert sowie Dark von Brian Scalini entstehen neue choreografische Handschriften.
Das Format Dance Lab 5.0 bietet darüber hinaus jungen Choreograf*innen eine Plattform für künstlerische Experimente.
Junges Theater: Geschichten für neue Generationen
Das Junge Theater erweitert den Blick auf gesellschaftliche Themen aus kindlicher und jugendlicher Perspektive. Produktionen wie Die Schöne und das Biest, Jenseits der blauen Grenze und Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute verbinden literarische Vorlagen mit zeitgemäßer Inszenierung.
Mit neuen Formaten wie Doing Democracy setzt das Theater zudem verstärkt auf Community-Projekte und partizipative Formen.
Eine Spielzeit zwischen Mut und Reflexion
Mit ihrem breit gefächerten Programm lädt die Spielzeit 2026/2027 des Staatstheater Regensburg dazu ein, Freiheit nicht nur als gesellschaftliches Ideal zu verstehen, sondern als individuelle Herausforderung und künstlerische Aufgabe.
Ob Oper, Musical, Schauspiel, Tanz oder Junges Theater – die Produktionen dieser Saison eröffnen Perspektiven auf Grenzerfahrungen und Gestaltungsspielräume. Das Publikum darf sich auf eine Spielzeit freuen, die Vielfalt, Mut und künstlerische Entdeckungsfreude in den Mittelpunkt stellt.
Festspielhaus Neuschwanstein zeigt Musicalsensation
RUDOLF – DER LETZTE KUSS als Erstaufführung in
Deutschland

Neuinszenierung des VBW-Musicals von Frank Wildhorn um Kronprinz Rudolf feiert am 7. Mai 2026 Premiere in Füssen – Tragische Liebesgeschichte mit historischem Hintergrund als Erstaufführung in Deutschland auf der Bühne des Festspielhaueses Neuschwanstein
Das Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen kündigt für das Frühjahr 2026 ein besonderes Highlight an: Erstmals in Deutschland wird RUDOLF – DER LETZTE KUSS, das Erfolgs-Musical der Vereinigten Bühnen Wien (VBW) von Star-Komponist Frank Wildhorn gezeigt. Die dramatische Liebesgeschichte um Kronprinz Rudolf von Österreich und die junge Baronin Mary Vetsera mit Wildhorns mitreißender Musik und Jack Murphys gefühlvollen Texten garantieren ein Erlebnis der Extraklasse. Das Publikum darf sich auf großes Musicalmit opulenter Inszenierung
und emotionaler Tiefe freuen. Inhaltlich erzählt RUDOLF – DER LETZTE KUSS von den letzten Lebensjahren des Kronprinzen Rudolf, dem einzigen Sohn von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth („Sisi“). Mit nur 30 Jahren setzte Rudolf 1889 seinem Leben ein Ende – gemeinsam mit Mary Vetsera – ein bis heute von Mythen umranktes Ereignis. Das Musical, inspiriert vom Roman Ein letzter Walzer von Frederic Morton, beleuchtet Rudolfs verzweifelten Kampf zwischen persönlichem Glück und öffentlicher Pflicht am kaiserlichen Hof. In der Tradition großer historischer Bühnenepen verbindet RUDOLF – DER LETZTE KUSS mitreißende Balladen, leidenschaftliche Duette und monumentale Ensembleszenen zu einer bewegenden Chronik des habsburgischen Dramas.
Internationaler Erfolg und Erstaufführung in Deutschland
RUDOLF – DER LETZTE KUSS kann bereits auf eine eindrucksvolle Aufführungsgeschichte blicken. Seit seiner deutschsprachigen Erstaufführung in Wien 2009 im Raimund Theater bei den Vereinigten Bühnen Wienfolgten weitere internationale Produktionen, u.a. in Japan, Ungarn und Südkorea. 2026 kommt das Musical nun als Erstaufführung nach Deutschland: Das Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen hat sich die Rechte für die Deutsche Erstaufführung gesichert und bringt RUDOLF – DER LETZTE KUSS in einer aufwendig gestalteten Neuinszenierung auf die Bühne.
Komponist und Autoren
RUDOLF – DER LETZTE KUSS stammt aus der Feder namhafter Musical-Schaffender. Frank Wildhorn ist ein international gefeierter Komponist, bekannt für Welterfolge wie Jekyll & Hyde, Der Graf von Monte Christo und Bonnie & Clyde. Seine Musik zeichnet sich durch große Emotionalität, starke Melodien und cineastische Dramaturgie aus. Die Liedtexte zu RUDOLF – DER LETZTE KUSS schrieb Jack Murphy, der mit Wildhorn bereits an zahlreichen Musicals gearbeitet hat. Ergänzt wird das Autorenteam von Nan Knighton, die für Stücke wie „The Scarlet Pimpernel“ verantwortlich zeichnet und ebenfalls mit Wildhorn kooperierte.
Statement von Theaterleiter Benjamin Sahler
„Wir können es kaum erwarten, dieses besondere Musical dem Publikum in Füssen zu präsentieren. RUDOLF – DER LETZTE KUSS ist ein fesselndes Stück voller Leidenschaft und Historie – genau das Richtige für unser Haus“, so Theaterleiter Benjamin Sahler. „Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vereinigten Bühnen Wien und dass sie uns die Rechte für die Erstaufführung in Deutschland übertragen haben, erfüllt uns mit großem Dank und Stolz.“
Perfekte Verbindung von Stoff und Standort
Die Geschichte rund um Kronprinz Rudolf und seine Verbindung zur legendären Kaiserin Elisabeth passt ideal zum kulturellen Umfeld in Füssen. Unweit der weltberühmten Königsschlösser Ludwigs II., mit denen Elisabeth persönlich verbunden war, entfaltet das Musical
in Füssen seine volle Wirkung. „Das historische Erbe, das man hier überall spürt, verleiht unserer Inszenierung einen besonderen Zauber“, so Sahler.
Die Premiere von RUDOLF – DER LETZTE KUSS am 7. Mai 2026 bildet den Auftakt zu einer neuen musikalischen Ära in Füssen – einem Ort, an dem Geschichte, Musik und Emotion zu einem unvergesslichen Erlebnis verschmelzen.
Weitere Informationen unter https://das-festspielhaus.de/programm/rudolf/
Stage Entertainment zeigt Pop-Musical
& JULIA ab Herbst 2026 in Stuttgart

Nach dem großen Erfolg in Hamburg bringt Stage Entertainment das gefeierte Pop-Musical & JULIA im Herbst 2026 ins Stuttgarter Stage Palladium Theater. Die Neuinterpretation der berühmtesten Liebesgeschichte der Welt verspricht viel gute Laune und Partygarantie mit den größten Hits der letzten 25 Jahre.
& JULIA dreht die Handlung von William Shakespeares berühmten Drama um und fragt: Was würde passieren, wenn sich Julia nach Romeos Tod für das Leben entscheidet? Und so beginnt eine turbulente Reise, auf der Julia eine selbstbestimmte zweite Chance auf die Liebe und auf ihr Schicksal erhält. Das Einzige, was nun noch tragisch wäre: diese Show zu verpassen!
Uschi Neuss, Geschäftsführerin Stage Entertainment Deutschland: „Ich bin schon lange nicht mehr so gut unterhalten aus einem Theater gekommen wie nach diesem Musical! & JULIA ist ebenso clever wie lustig. Ich freue mich sehr, dass wir dieses besondere Musical voller Lebensfreude und jugendlicher Frische bald auch unserem Stuttgarter Publikum präsentieren können!“
Preisgekröntes Kreativteam
Erschaffen hat & JULIA ein vielfach preisgekröntes Kreativteam: Die Musik ist eine Songliste weltbekannter Pop-Hymnen der 2000er Jahre, darunter „It’sMy Life“ von Bon Jovi, „Baby One More Time“ von Britney Spears, „That’s the Way It Is“ von Celine Dion, „I Kissed A Girl“ von Katy Perry oder „Larger Than Life“ von den Backstreet Boys. Hinter Julias Soundtrack stecken der schwedische Komponist, Produzent und mehrfache Grammy Preisträger Max Martin und seine Kollegen. Max Martin hat mehr Nummer-1-Hits als jeder andere Künstler dieses Jahrhunderts erschaffen. Bei & JULIA verwandeln sie die Tragödie der größten Liebesgeschichte aller Zeiten in eine furiose Komödie – aus der Feder von Autor David West Read, u. a. Emmy-preisgekrönt für „Schitt’s Creek“. Regie führt der mehrfach ausgezeichnete Luke Sheppard, und für die Choreografie zeichnet Emmy-Gewinnerin Jennifer Weber verantwortlich.
Dass die Deutschen zu seiner Musik feiern können, ist Max Martin schon seit den Anfängen seiner Karriere bekannt:„Da ich aus Schweden komme, habe ich den deutschen Musik- und Unterhaltungsmarkt seit Beginn meiner Karriere verfolgt, und ich habe immer eine große Liebe für Deutschland empfunden. Als wir darüber sprachen, & JULIA in Länder auf der ganzen Welt zu bringen, war Deutschland einer der Märkte, in denen ich es am liebsten spielen wollte.“
Die Deutsche Musical Akademie würdigte Stage Entertainment im Herbst 2025 mit dem Craig Simmons Preis dafür, & JULIA nach Deutschland geholt zu haben: „.& JULIA ist ein Stück, das stellvertretend für ein neues, bewusstes Denken innerhalb der deutschsprachigen Musicalwelt steht. Die Akademie sieht es als klare gesellschaftliche Haltung, diesen Titel im Spielplan zu haben.“
MACBETH im Schauspielhaus Bochum

Schottland, vor langer Zeit. Der Krieg ist vorbei. Macbeth und sein Freund Banquo kehren vom Schlachtfeld zurück. Sie haben gewonnen, sind voller Adrenalin, ihre Schwerter feucht noch vom Blut. Von überall hallt der Name Macbeth wider, schwirrt die Luft vor Geschichten, wie leicht ihm das Morden fiel. Macbeth dem Helden, Killer im Dienst vom König und Vaterland, fällt eine große Zukunft anheim. Seltsame Kreaturen sagen ihm das Königtum voraus. Was dafür benötigt wird, sind Handlungen, die im
Blut baden. Macbeth soll nur auf den Blutdurst hören, der in ihm wohnt. Von seiner Frau ermutigt, mordet er sich seinen Weg zur absoluten Macht frei: zuerst den König, dann seine besten Freunde, dann ihre Familien inklusive ihrer Kinder. Die Voraussage der Hexen scheint erfüllt, zumindest teilweise. Die Freude der absoluten Macht aber fehlt. Macbeth und seine Lady werden von Schuldgefühlen und Reue verzehrt. Unabwendbar wird auch der zweite Teil der Voraussage sich erfüllen, wie unwahrscheinlich auch dessen Voraussetzungen sind. Von Freund und Feind verlassen, bleibt Macbeth nur eine Befreiung – die von sich selbst.
Macbeth ist Shakespeares kürzeste und blutigste Tragödie. Das zwischen 1603 und 1607 geschriebene Werk basiert teilweise auf der wahren Geschichte des schottischen Königs Macbeth (1005 – 1057), der 1040 den Thron bestieg, indem er König Duncan I. tötete. Obwohl seine Taten uns als unvorstellbar und unmenschlich erscheinen, gibt es das unbehagliche Gefühl, Macbeth sei nicht nur Monster. Auch wenn er in Blut badet, denkt Macbeth über seine Menschlichkeit nach, betrachtet seine Handlungen als Ausdruck eines größeren Gedankens: ein schwarzer Gedanke, aber ein Gedanke. Er erinnert uns daran, dass der Mensch ein reflektierendes Tier ist. Macbeth ist der Mensch, der wir sein könnten, wenn jemand bei uns die falschen Knöpfe drückt. Schaudernd vor Macbeths Verbrechen, schaudern wir vor uns selbst.
Jens Harzer und Johan Simons verbindet seit Jahren eine fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit, von der Inszenierungen wie beispielsweise Der Schimmelreiter von Theodor Storm, Deutschstunde von Siegfried Lenz oder Dostojewskijs Der Idiot zeugen. Am Schauspielhaus Bochum ist, nachHeinrich von Kleists Penthesilea und Anton Tschechows Iwanow, Macbeth nun ihre dritte gemeinsame Arbeit.
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PRIMA FACIE
von Suzie Miller im Resi München

Tessa Ensler ist eine erfolgreiche Anwältin, deren Königsdisziplin die Verteidigung von Angeklagten in Fällen sexueller Übergriffe ist. Dann wird sie selbst vergewaltigt – und das von einem Kollegen. Sie zeigt ihn an und steht im Kreuzverhör nun auf der anderen Seite – als Opfer. Suzie Miller gibt mit «Prima Facie» Millionen von Frauen, die weltweit Gewalt erleiden, eine Stimme.Mehr Infos zum Stück anzeigen
Tessa Ensler ist eine knallharte Strafverteidigerin. Mit Anfang dreißig hat sie geschafft, was die wenigsten ihr zugetraut hätten: den Weg aus einem Milieu ohne Privilegien an die Eliteuni und dann in die Topkanzlei. Ihre Königsdisziplin ist die Verteidigung in Fällen sexueller Übergriffe. Ist ihre Freispruchrate so hoch, weil sie eine Frau ist, wie geunkt wird? Oder weil sie so gut Lücken und Widersprüche in den Aussagen der weiblichen Opfer aufspürt? Tessa ist jedenfalls stolz, dass sie ihr Gegenüber im Zeugenstand nicht quält wie manch anderer Kollege, aber sie glaubt auch an das Rechtssystem, das im Zweifel zugunsten der Angeklagten entscheidet. Doch diese Überzeugung wird erschüttert, als sie selbst vergewaltigt wird. Der Täter ist kein Unbekannter, sondern ihr Kollege Julian, mit dem sie eine Büroaffäre, vielleicht aber auch der Beginn einer tieferen Liebesbeziehung verbunden hat. Als sie Anzeige erstattet, ist ihr klar, dass die Anscheins- oder Prima-facie-Beweise nicht für sie sprechen – schließlich waren neben ihrer anfänglichen Anziehung auch mehrere Flaschen Wein im Spiel –, aber es geht ihr nicht nur um persönliche Gerechtigkeit, sondern auch um die Abrechnung mit einem von Männern geschaffenen Justizsystem, an das sie ihr Leben lang geglaubt hat.
Wie Ferdinand von Schirach arbeitete auch die australische Autorin Suzie Miller selbst als Strafverteidigerin – und zwar im Menschenrechtssektor, heute schreibt sie für Theater, Film und Fernsehen. «Prima Facie» wurde 2020 mit den wichtigsten australischen Preisen für neue Dramatik ausgezeichnet sowie mit dem Olivier Award, der höchsten Auszeichnung im britischen Theater. 2022 feierte es im Londoner Westend Erfolge und seit Frühjahr 2023 ist es am New Yorker Broadway zu sehen. Das furiose Monodrama, in dem Tessa Stück für Stück ihre Lebensgeschichte erzählt und alle auftauchenden Figuren gleich mitspielt, inszeniert Hausregisseurin Nora Schlocker, die in den vergangenen Spielzeiten sowohl Gegenwartsdramatik als auch Klassiker feinfühlig und klar auf die Bühne gebracht hat.
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Disney DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME
Der Disney-Welterfolg geht 2026/2027 erstmals auf Tournee in Deutschland und der Schweiz

Der Brand der Kathedrale Notre-Dame de Paris im April 2019 bewegte Menschen weltweit und löste eine Welle der Anteilnahme, Solidarität und Hilfsbereitschaft aus. Mit der feierlichen Wiedereröffnung im Dezember 2024 ist Notre-Dame heute mehr denn je ein Symbol für Hoffnung, Zusammenhalt und Mitgefühl.
Als zentrales Herzstück von Victor Hugos Roman Der Glöckner von Notre-Dame wurde die Kathedrale zur Bühne einer der bewegendsten Geschichten der Weltliteratur. Erfolgreiche Verfilmungen – von der Version mit Anthony Quinn bis zum Disney-Zeichentrickklassiker – machten die Geschichte um Quasimodo und Esmeralda generationsübergreifend bekannt. Die Musicalfassung vereint diese Tradition mit großer Emotionalität, eindringlicher Musik und zeitlosen Botschaften über Menschlichkeit und Inklusion.
Die neue deutschsprachige Inszenierung von Disney Der Glöckner von Notre Dame des renommierten Budapester Operettentheaters geht ab Oktober 2026 erstmals auf große Tournee durch Deutschland und die Schweiz. Das Publikum erwartet ein berührendes, visuell überwältigendes Bühnenerlebnis über den Außenseiter Quasimodo und seine unerfüllte Liebe zu Esmeralda.

Die Musik stammt vom mehrfach Oscar-prämierten Komponisten Alan Menken, gemeinsam mit Liedtexter Stephen Schwartz. Mit bekannten Songs aus dem Film, zusätzlichen Titeln und einem kraftvollen sinfonischen Klang entfaltet das Musical große emotionale Tiefe. Das hochkarätige Ensemble des Budapester Operettentheaters wird dabei von einem 14-köpfigen Live-Orchester begleitet.
Im Mittelpunkt steht eine zutiefst menschliche Geschichte über Mut, Gerechtigkeit und Liebe in einer von Vorurteilen und Machtmissbrauch geprägten Welt. Zugleich rückt die Kathedrale Notre-Dame selbst als ikonisches Bauwerk von weltgeschichtlicher Bedeutung ins Zentrum – ein Wahrzeichen, dessen Schicksal bis heute Menschen auf der ganzen Welt bewegt.
Mit aufwändiger Bühnenausstattung, beeindruckenden Choreografien, farbenprächtigen Kostümen und über 70 Mitwirkenden entsteht ein monumentales Bühnenepos, das lange nachhallt.
Tournee 2026/2027 (Auswahl):
07.10.–08.11.2026 München, Deutsches Theater
12.11.2026–03.01.2027 Düsseldorf, Capitol Theater
09.02.–14.02.2027 Leipzig, Oper
16.02.–21.02.2027 Bremen, Metropol Theater
23.02.–28.02.2027 Duisburg, Theater am Marientor
03.03.–20.03.2027 Berlin, Admiralspalast
Weitere Termine u. a. in Frankfurt und Zürich folgen.
Vorverkauf: Online unter www.gloeckner-musical.de
an allen bekannten Vorverkaufsstellen
CABARET am Residenztheater München

«Willkommen, bienvenue, welcome … Fremder, étranger, stranger …» So beginnt das legendäre Musical «Cabaret» – mit der lockenden Einladung des Conférenciers, die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs zu betreten, in dem die enigmatische Künstlerin Sally Bowles jeden Abend ihren berühmten Song «Life is a Cabaret» zum Besten gibt. Dieser Einladung folgt auch der junge amerikanische Schriftsteller Clifford Bradshaw. Als Fremder ist er nach Berlin gekommen, um keine Sekunde von dem zu verpassen, was in dieser pulsierenden Stadt hier vor sich geht. «Ich bin eine Kamera mit offenem Verschluss, ganz passiv, ich nehme auf, ich denke nicht.» Cliff, zunächst nur neugieriger Beobachter, verfällt zunehmend diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf – politisch und gesellschaftlich –, das sich immer stärker in den Alltag der Lebenslustigen einschleicht. Doch im Zustand des großen «Davor» wird gefeiert, getanzt und gesungen – ausgelassen, jubelnd und … irrsinnig!
Für den britisch-amerikanischen Autor Christopher Isherwood (1904–1986), dessen zwei autobiografische Berlin-Romane als Vorlage für «Cabaret» dienten, war sein erster Besuch in dieser Stadt eines der einschneidendsten Erlebnisse seines Lebens. Hielt er «Berlin-Babylon» zunächst noch für einen «Reklamespruch» im Wettbewerb mit dem mythischen Paris, erlebt er in Berlin einen «gewaltigen Mummenschanz der Perversionen» und eine nie gekannte Freiheit. Als die politische Lage immer bedrohlicher wird, verlässt er schließlich Deutschland Richtung Griechenland: Als Homosexueller weiß er, dass er in Gefahr ist.
Der international gefragte Opernregisseur Claus Guth nähert sich dem «Cabaret» – die legendäre Verfilmung entstand in München – aus seiner ganz eigenen Perspektive. Das detailliert-dokumentarische Zeitbild der 1930er-Jahre in Berlin wird für ihn zu einer Forschungsreise ins Innere. Ein unsicherer junger Mann, ein Schriftsteller, der noch nicht viel erlebt hat, probiert sich in allen Facetten seiner Möglichkeiten aus und findet – in der Konfrontation mit der größtmöglichen Intensität von Wirklichkeit – zu sich selbst und seiner Identität.
Alle Infos zu Ticktes und Terminen hier: https://www.residenztheater.de/stuecke/detail/cabaret
